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Psycho-soziale Gruppenarbeit mit substituierten
Inhaftierten und Haftentlassenen
Im Rahmen der sozialen und persönlichen Beratung und
Hilfen für Straffällige, Inhaftierte und Haftentlassene
bietet der Verein seit 1993 eine psycho-soziale Gruppenarbeit
für Substituierte an. Das Angebot richtet sich hauptsächlich
an Männer aus der JVA Bremen sowie Haftentlassene. Über
die Gruppenarbeit ist anschließende Einzelfallhilfe
möglich.
Das Angebot soll Inhaftierten die Möglichkeit eröffnen,
Kontakt nach außen zu knüpfen und sich auf die
Haftentlassung vorzubereiten.
Die Gruppenarbeit mit den inhaftierten und haftentlassenen
Substituierten findet außerhalb der Anstalt statt. Die
Teilnahme an der Gruppe ist freiwillig.
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Haupt-Kontaktadresse
Geschäftsstelle:

Verein Bremische Straffälligenbetreuung

Faulenstraße 48-52
28195 Bremen
Tel: 0421/79 29 3-0
Fax: 0421/75 8 21
VBS@
Straffaelligenhilfe-
bremen.de
Anfragen und Anmeldung
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Clemens Bergmann
Tel: 0421/361-6190 |
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Monika Reitmayer-Sprave
Tel: 0421/361-10845, 0421/69 64 45 21 |
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Aufgaben und Ziele der Gruppenarbeit
Die fachlich begleitete psycho-soziale Gruppenarbeit soll
den Teilnehmern die Auseinandersetzung mit den Ursachen und
Folgen ihres Suchtverhaltens ermöglichen. Dazu gehören
die sozialen und gesundheitlichen Probleme der aktuellen Lebenssituation
und die Möglichkeiten der Veränderung ihrer Lebenslage.
Neue Lebensziele sollen entwickelt werden, die möglichst
eine Verbesserung auch der Gesundheit und ein Leben ohne Straftaten
bedeuten.
Die Gruppengespräche sollen das Reflexionsvermögen
und die Frustrationstoleranz stärken. Durch Gruppenaktivitäten
sollen Planungsfähigkeit, Verantwortungsgefühl und
Alternativen zur bisherigen Freizeitgestaltung entwickelt
werden. Die Interessen und Probleme der Teilnehmer stehen
dabei im Mittelpunkt.
Die Gruppenarbeit mit Substituierten ist mittlerweile zu
einem festen und erfolgreichen Bestandteil der Sozialen Beratung
geworden.
Gruppenaktivitäten
Einmal wöchentlich finden nachmittags Gruppentreffen
außerhalb der Haftanstalt statt. Aktivitäten sind:
- Gruppengespräche zu Substitution, Haft, Haftentlassung,
Freizeitinteressen, Gesundheit, etc.
- Besuche bei Arbeits- und Ausbildungsprojekten
- Sport- und Kulturveranstaltungen, z.B. Videoarbeit
- Mitarbeit/Kooperation mit Kulturprojekten, bspw. mit Fußball-Fanclub,
der Blauen Karawanserei, der
Bilderhauerwerkstatt der Justizvollzugsanstalt, Kulturzentren,
etc.
- mehrtägige Campingreisen
- u. a.
Den Gruppenteilnehmern steht der Übergang zur Einzelfallhilfe
offen.
Mit dem Sozialamt wurde eine Vereinbarung getroffen, dass
den Gruppenmitgliedern nach ihrer Haftentlassung die notwendigen
wirtschaftlichen Hilfen über die Straffälligenhilfe
gewährleistet werden. Dies entspricht dem Normalisierungsinteresse
vieler Substituierter, die nicht mehr in die Zuständigkeit
des Drogensozialamtes fallen möchten.
Auch die anderen Angebote des Vereins stehen den Teilnehmern
offen:
Schuldnerberatung, Rechtsberatung und das betreute Übergangswohnprojekt
Rembertistrasse 5, Intensiv Betreutes Wohnen (IBEWO)
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